Gesellschaft und Ökologie

- weltweit ökologisch denken und handeln -

Gesellschaft und Ökologie - Nachrichten aus Umwelt, Naturschutz und Ökologie

Kategorie: Politik

Energie in Bürgerhand: Stromkonzern kaufen, Ökostrom fördern!

Energie in Bürgerhand
Bild: © www.energie-in-buergerhand.de

Es klingt wie ein Traum, der bald Wahrheit werden kann. Ein Stromkonzern im Bürgerbesitz könnte die Oligarchie der großen Stromkonzerne ernsthaft gefähren und dazu beitragen, dass Stromversorgung ökologisch und ökonomisch gehandhabt und wieder als Gemeinschaftsaufgabe gesehen wird – und nicht als Kapitalanlage, aus der Manager und Firmenbosse ihren Profit ziehen.

Die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“ steht kurz davor, bald der fünftgrößte Stromversorger des Landes zu sein – eine Riesenchance für die Ökologie in Deutschland! Machen Sie mit und kaufen Sie selbst einen Anteil am neuen Ökostromanbieter.  Diese historische Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen!

Der Energiemarkt in Deutschland ist zur Zeit weitgehend unter den „Stromriesen“ aufgeteilt, der neue Konzern wäre dann als „Stromrebell“ immerhin der fünftgrößte Stromanbieter in Deutschland. Derzeit gehört das Unternehmen Thüga dem Stromkonzern E.ON, dieser muss sich jedoch auf Druck des Kartellamts von der Firma trennen. Aussichtsreichster Käufer von Thüga ist die Genossenschaft „Energie in Bürgerhand“  in der sich engagierte Bürgerinnen und Bürger mit dem Ziel zusammengeschlossen haben, eine Mehrheitsbeteiligung an der Thüga zu bekommen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von Michael Sladek. weiterlesen… »

Schweinswale in der Ostsee durch Schnellbootrennen gefährdet

schweinswal
Foto: © NOAA

Wie der Verein Rettet den Regenwald e. V. berichtet, soll ausgerechnet während der Wurf- und Säugezeit der in der Ostsee heimischen Schweinswale ein Schnellboot rennen stattfinden. Mit dem Veranstaltungsort Eckernförder Bucht hat man sich zudem ein Gebiet mit der höchsten Schweinswaldichte an der deutschen Ostseeküste ausgesucht.
Die emfindlichen Tiere werden also durch eine an sich schon sehr zweifelhafte Spaßaktion in der wichtigsten Zeit des Jahres gestört, die Auswirkungen auf die Population sind kaum einzuschätzen.

Interesannterweise ist ausgerechnet dasRatsmitglied der Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat der Gemeinde Jüchen, Thomas Dederichs, Vorstand der Bts® Europa AG, die mit den Marken DUI und HALYCON zu den wenigen noch verbliebenen Sponsoren zählt.
Firmen die noch immer durch Sponsoring derartige „Spaßevents“ unterstützen, sollten sich ernsthaft Gedanken um den zu erwartenden Imageschaden machen! Die Effekte könnten negativ sein wie zahlreiche Blogbeiträge und Presseberichte zeigen!

Diese überflüssige und sinnlose Aktion sollte verhindert werden!

Bitte unterstützt den Protest dagegen durch eine Teilname an der Online-Petition / Protestaktion zum Schutz der Wale in der Ostsee!

Monsanto klagt gegen Gen-Mais-Verbot

Gen-Mais und deutsches Recht

Das Verbot der Gen-Mais-Sorte MON810 durch die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner ließ den Hersteller Monsanto nicht kalt. Am 21. April 2009 reichte Monsanto beim Bundesverwaltungsgericht Braunschweig Klage gegen das Verbot ein, um durch einen Eilentscheid zu erreichen, dass noch in diesem Frühjahr Gen-Mais ausgesät werden darf.

Obwohl die Mehrheit der deutschen Bevölkerung gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnt, liegt die Entscheidung darüber nun in den Händen der Juristen.

Verbot von Genmais MON 810 – ein Erfolg auf Dauer?

Genmais nein Danke!

Mit dem Verbot des Anbaus der genetisch manipulierten Maissorte MON 810 erringt die ökologische Bewegung aktuell einen wichtigen Etappensieg im Kampf gegen das Vordringen gentechnisch veränderter Nahrungsmittel in unsere Umwelt und somit in unsere Nahrungsmittel.
Die Bekanntgabe des Verbotes durch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am 14. 04. 2009 in Berlin wird von Umweltaktivisten und Blogs gefeiert – Frau Aigner in höchsten Tönen für ihr Rückgrat gelobt.
Ob die Aufrechte Haltung von Frau Aigner allerdings von Dauer sein wird und ob Aufforderungen z. B. von Greenpeace diese Einstellung auch in Brüssel zu vertreten Erfolg haben werden bleibt abzuwarten. Vor allem vor dem Hintergrund dass der Druck der Lobbyisten um Bayer, Monsanto und weiteren in der Gentechnik aktiven Konzerne steigen wird.
Es wurden und werden hier ja erhebliche Mittel in die Forschung und Weiterentwicklung genetisch manipulierten Saatgutes gesteckt. Mit einem freiwilligen Verzicht wird also nicht zu rechnen sein.
Selbst wenn Frau Aigner betont, dass die Enscheidung für das Genmaisvervot eine Fachchliche sei darf doch angemerkt werden, dass dieselbe Frau Aigner noch kürzlich zu den Befürwortern der Technologie gehörte.
Die TAZ bemerkt dementsprechend, dass die Motivation für diesen Meinungsumschwuch wohl z. T. auch in den bevorstehenden Europa und Bundestagswahlen zu sehen ist. Die Tatsache, dass die Mehrheit der Bundesbürger gentechnisch manipulierte Nahrungsmittel ablehnt und die Kampagnen der ökologisch orientierten Gruppen und Parteien scheinen da einen Teil zur Entscheidungsfindung beigetragen zu haben.

Fürs Erste ist das Verbot in jedem Fall ein Erfolg – es wird an den Umweltbewegten in Deutschland und Europa liegen mit Beharrlichkeit, Information und wohl auch durch die Ablehnung der Konsumenten, ein weiteres Eindringen der manipulierten Gene in unsere Nahrung zu verhindern.

Gesellschaft und Ökologie läuft unter Wordpress 4.9.6
Anpassung und Design: © WP-Theme - gesellschaft-fuer-oekologie.de

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen

W3C Konform