Gesellschaft und Ökologie

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Gesellschaft und Ökologie - Nachrichten aus Umwelt, Naturschutz und Ökologie

Kategorie: Mensch & Umwelt

Licht aus! Earth Hour 2010!

Earth Hour Licht aus!

Zur größten weltweiten Klimaaktion ruft zur Zeit der WWF auf!

Earth Hour – Licht aus, Klimaschutz an!

Am 27. März 2010 um 20.30 Uhr – Werden Sie Teil einer weltweiten Bewegung!

Mach mit bei Earth Hour, der größten Klimaschutzaktion, die es je gab! Schalte am Samstag, den 27. März 2010 um 20.30 Uhr gemeinsam mit Hunderten Millionen Menschen in tausenden Städten weltweit für 60 Minuten die Lichter aus.

Wir finden das ist eine tolle Aktion – selbst wenn der tatsächliche unmittelbare  Nutzen von vverschidenen Seiten u. U. mit Recht bezweifelt wird ist es doch vor allem eine Demonstration die klar macht, dass Veränderungen notwendig und von einem Großteil der Bevölkerung gewünscht sind!

Also mitmachen und Licht aus fürs Klima!
Weitere Infos auch unter: http://www.earthhour.orgGebloggt und gefunden hier ;)

Klimakiller Scheidung? Ökosteuer für Geschiedene?

Zugegeben, die Aussage Scheidung sei ein Klimakiller, scheint auf den ersten Blick eher abwegig zu sein, doch genau das stellt eine us-amerikanische Studie fest, die die Welt in Ihrem Artikel „Klimakiller Scheidung“ zitiert.

Durch die zunehmende Zahl von Singlehaushalten werde mehr Platz benötigt und mehr Energie verbraucht, sagt Professor Jianguo Liu von der Universität des US-Bundesstaates Michigan in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Klar ist, Ehescheidungen sind eine regelrechte Boomindustrie und auch im Bereich der kürzlich erst eingeführten Lebenspartnerschaft (sog. Homoehe) ist Trennung ein Thema im Aufwind.

Online Scheidung ist heute das Schlagwort, bloggende Scheidungsanwälte twittern zum Thema und all das spiegelt einen klaren Trend wider – Schnell und ohne großen Aufwand aus dem Ehejoch zu entkommen. Der Zyniker mag sich bisweilen fragen, warum überhaupt geheiratet wird…

Sicher ist der Ansatz Scheidungen zu (öko) besteuern übertrieben – würde vermutlich auch nicht eine Ehe retten – andererseits braucht der Staat ja immer neue Einnahmequellen und warum nicht eine Scheidungs(öko)steuer ;)

Ganz sicher bedeuten mehr Scheidungen allerdings tatsächlich höhere Belastungen für Umwelt und Klima. Ein möglicher Ansatz sind hier tatsächlich andere Formen des Zusammenlebens ausserhalb der Ehe – alternative Wohnprojekte durch die sich Synergien ergeben.

Nützliche Piraten – Umweltschutz durch Hochsee-Piraterie

Grüne Piraten – ökologische Helden?

Schwarz oder weiß oder grün? Gut oder böse oder beides? Meist sind wir bestrebt unser Welbild in Kategorien zu organisieren. Dinge und Menschen in entsprechende Schubladen und Kategorien zu stecken macht aber in den seltensten Fällen Sinn, wie das Beispiel der afrikanischen Piraten vor Kenia und Somalia beweist.

Wie der Focus berichtet schrecken die Piraten vor der afrikanischen Küste  die Fangflotten der Industrieländer ab und die Fischbestände erholen sich. Längst ausgerottet geglaubte Arten tauchen wieder auf und die Biotope vor den  Küsten Somalias und Kenias erwachen zu neuem Leben.

Interessant dabei ist, dass die meisten Piraten zuvor Fischer waren – zur Piraterie kamen Sie weil die Fischgründe von schwimmenden Fischfangfabriken geplündert wurden und ein Auskommen durch die Fischerei nicht mehr möglich war.

Ein klarer Fall von schwarz kann auch weiß sein!

Es wäre zu wünschen, dass die Industriestaaten auch ohne Piraten in der Lage wären die Lebensgrundlage der afrikanischen Fischer zu schützen. Hier scheinen jedoch kurzfristige wirtschaftliche Interessen eine größere Rolle zu spielen als langfristige und humanistische Aspekte.

Bleibt zu hoffen, dass dieses sinnfällige Beispiel den Einen oder Anderen (Politiker) zum Nachdenken anregt.

Klimagipfel Kopenhagen 2009 – Vorabbericht aus Wien

Die durch Menschen verursachten Klimaveränderungen sind schwerwiegender als erwartet und gehen vor allem schneller von statten.
Die geht aus einem heute in Wien veröffentlichten Vorabbericht zur UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hervor.

Die sog. Kopenhagen-Diagnose ist ein Update zur Klimaentwicklung und Klimaforschung für die Verhandler in Kopenhagen, das von 26 hochrangigen Wissenschaftlern im Laufe der vergangenen zwölf Monate erarbeitet wurde.

Bei dem bislang zu beobachteten Eifer bei der Umsetzung des Kyoto-Protkolls nicht allzu verwunderlich.

Empfinde Dankbarkeit für alles Lebendige

spiegelbild mensch und natur

Foto: Oliver Weber / pixelio

In Anbetracht der, um es vorsichtig auszudrücken, mageren Ergebnisse der UN-Klimakonferenz und anderer Hiobsbotschaften zum Thema Umweltzerstörung stellt sich für viele die Frage nach den eigenen Handlungsspielräumen.

Die Achtung vor dem Lebendigen und das, was in der Konsequenz daraus folgen sollte, der Schutz und und die Erhaltung des Lebens in seinen verschiedensten Formen, ist ein Grundwert der dieser Tage mehr und mehr verloren geht.

Dies gilt leider auch insbesondere für die Entscheidungsträger vieler Regierungen dieser Erde.  Eine Symptomatik mit System.
Der Mensch, die Gesellschaft steht immer weniger im Einklang mit der Natur und viele Menschen wissen das, oder ahnen es insgeheim.
Die Suche nach Sinn, die Sehnsucht nach Werten, der Wunsch nach Einklang mit der Welt, nach ganzheitlicher Gesundheit, und im selben Zug die Anforderungen des Alltags, die kaum Raum lassen für Ruhe, Gedanken und Dinge die uns der Natur wieder näher bringen.

Viele Umweltbewegte haben längst resigniert, und sogar sinnvolles umweltpolitsches Engagement kann, in einer Welt die von kurzsichtigen ökonomischen Interessen regiert wird, nur wenig bewegen – oder schlimmstenfalls sogar kontraproduktive Effekte hervorbringen (siehe Biokaftstoffe und Regenwald).

Konzepte zu einem ganzheitlichen, gesundem, und umweltverträglichen Leben gibt es viele, die Rückkehr zu sich selbst und zur Natur ist ein Kernpunkt der meisten dieser Bestrebungen. Die Natur wieder kennen zu lernen – sich in die Natur zu begeben – muss manchmal organisiert werden. Die eigene Verbindung zur Welt und sich selbst zu erkennen, kann ein anderer Ansatz sein.
Unsere Gesundheit – unser inneres Gleichgewicht – unsere Erdung und unser Bezug zu Umwelt und Natur sind Aspekte die wir alle wieder stärker ins Bewustsein rücken sollten.

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